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Hartanodisation

Dieser Begriff umfasst mehrere Anodisierungs-techniken, mit denen sich bei niedriger Temperatur dicke (50-100 µm) und dichte Oxidschichten herstellen lassen. Diese sind abriebfester als die besten Vergütungsstähle und weisen ein elektrisches Isolationsvermögen in der Größenordnung von Porzellan auf.

Hartanodisierte Produkte werden in Elektrik und Mechanik eingesetzt. Zur Verringerung des Reibbeiwertes eignen sich unterschiedliche Imprägnierungsstoffe wie z.B. Lanolin, Teflon, Molybdänsulfid usw.

Angesichts der sehr hohen Schichtdicken kann es in bestimmten Fällen erforderlich werden, mit veränderten Abmessungen des Werkstücks nach dem Anodisieren zu rechnen.


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