 |
|
 |
 |
Recycling
von Aluminium
Dass der Werkstoff Aluminium wesentlich
dazu beiträgt, unsere menschlichen Grundbedürfnisse wie Mobilität,
Sicherheit, gute Ernährung, Wohnen und medizinische Versorgung wirtschaftlich
zu befriedigen, ist nicht von der Hand zu weisen. Aber auch ökologisch
betrachtet bietet er Vorteile, die uns und unserer Umwelt von großem
Nutzen sind.
So zeichnet sich das Aluminium durch eine hervorragende Wiederverwertbarkeit
aus. Bereits heute sind 35% des weltweiten Aluminiumbedarfs aus Sekundäraluminium
gefertigt, das durch das Umschmelzen von Alt-, sowie Neuschrott gewonnen
wird. Der Energiebedarf für das Umschmelzen ist 95% geringer als
der Aufwand, der für die Neugewinnung des Aluminiums (Primäraluminium)
benötigt wird.
Bei der Herstellung von Aluminiumprodukten macht es dabei keinen qualitativen
Unterschied, ob Primär- oder Sekundäraluminium als Rohstoff
eingesetzt wird. Aluminium kann bei entsprechender Aufbereitung beliebig
oft und ohne Qualitätsverlust wiederverwertet werden. Der hohe Wert
des Metalls bleibt bestehen und gibt den wirtschaftlichen Anreiz, das
Metall am Ende seiner Nutzung zu sammeln, aufzubereiten, zu schmelzen
und wiederum in gleicher oder vergleichbarer Weise zu nutzen.
Interessant ist hierbei auch die steigende Tendenz des zur Produktion
genutzten recycelten Aluminiums: so wurde 1999 bei rund 1,15 Mio Tonnen
verwertetem Aluminium in Deutschland 45% aus Sekundäraluminium gefertigt,
2003 waren es bei rund 1,34 Millionen Tonnen schon 51%. Die im Umlauf
befindliche Menge an Sekundäraluminium wächst also stetig.
Im Verkehrssektor wird derzeit am meisten, nämlich 90 %, im Bausektor
85 % und bei Verpackungen 72 % des gebrauchten Aluminiums recycelt!
Neben dem hohen ökonomischen Nutzen bietet das Aluminium-Recycling
auch ökologische Vorteile, da Ressourcen geschont, Eingriffe in die
Natur verringert und Deponien entlastet werden.
Und auch in sozialen Belangen ist das Recycling von Aluminium nicht
unbedeutend: so sichert die Wiederverwertung von Aluminium in Deutschland
rund 20.000 Arbeitsplätze.
Zur Übersicht
|
 |
 |